Energieeffizienz-Experten (EEE)

cobinon Energie­beratung aus Potsdam

Energetische Gebäude­bewertung

Um die globale Erwärmung zu mindern, die auf Freisetzung von Treibhausgasen zurückzuführen ist, fordert der Klimaschutz die Energieeffizienz und die Reduktion der CO2-Emissionen.

Diese Forderung gilt auch für den Gebäudesektor in Deutschland, die durch eine energetische Gebäudebewertung erfüllt werden soll.

Als Mitglied im GIH und als Energieeffizienz-Experte (EEE), eingetragen in der von der Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) betreuten Energieeffizienz-Expertenliste, unterstützt Sie cobinon Energieberatung aus Potsdam bei der energetischen Gebäudebewertung in der Region Berlin/Brandenburg.

Unsere Leistungen bei der energetischen Gebäude­bewertung umfassen z. B.:
Energieberatung | Förderung | Bauphysik | Nachweise | Ausführungskontrolle
Energieeffizienz-Experten (EEE) für Förderprogramme des Bundes

cobinon ist EEE

Mitglied im GIH | Die Interessenvertretung für Energieberater

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Wir kümmern uns um die Beantragung Ihrer BEG-Förderungen

Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) unterstützt Neubau- und Sanierungsvorhaben in Deutschland. Zuständig für die BEG ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

 Die BEG ist in drei Teilprogramme aufgeteilt:

  • Teilprogramm Wohngebäude (BEG WG)
  • Teilprogramm Nichtwohngebäude (BEG NWG)
  • Teilprogramm Einzelmaßnahmen (BEG EM)


Um die BEG zu erhalten, ist es erforderlich einen Energieeffizienz-Experten (EEE) zu beauftragen, außer bei folgenden förderfähigen Maßnahmen ist die Einbindung eines Energieeffizienz-Experten optional:

  • Anlagen zur Wärmeerzeugung (Heizungstechnik)
  • Heizungsoptimierung

Unsere Energieberater sind Energieeffizienz-Experten und können die für Sie passende Förderung aller Teilprogramme beantragen.

Förderung

Energieberatung

Die Energieberatung für Ihr Gebäude erfolgt hinsichtlich einer Zustandsanalyse der vorhandenen oder geplanten Gebäudeanlagentechnik und der thermischen Gebäudehülle. Dabei werden energetische Schwachpunkte ermittelt und Empfehlungen zu Energieeinsparpotenzialen erarbeitet.

Wir führen Energieberatung für folgende Bereiche durch:

Ein Wohngebäude ist ein Gebäude, das hauptsächlich dem Wohnen dient.

Ein Nichtwohngebäude ist ein Gebäude, das größtenteils für Nichtwohnzwecke bestimmt ist.

Bewertung des neuen oder sanierten Gebäudes bezüglich der thermischen Gebäudehülle, der Nachhaltigkeit, der CO2-Emissionen sowie des Energiebedarfs oder -verbrauchs für Heizung, Warmwasser, Lüftung, Kühlung und Beleuchtung.

Einzelmaßnahmen bei einer Teilsanierung eines Gebäudes sind z. B. Bauteiländerungen der Gebäudehülle oder der Austausch der Gebäudeanlagentechnik.

Beratung auf den Gebieten Wärme, Feuchte und Energie.

Förderung

Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) gliedert sich in drei Teilprogramme:

  • Teilprogramm Wohngebäude (BEG WG)
  • Teilprogramm Nichtwohngebäude (BEG NWG)
  • Teilprogramm Einzelmaßnahmen (BEG EM)


Wir unterstützen Sie bei der Beantragung aller Teilprogramme und folgenden Beantragungen:

  • BEG WG (Sanierung oder Neubau)
  • BEG NWG (Sanierung oder Neubau)
  • BEG EM (Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle, Anlagentechnik, Wärmeerzeuger, Heizungsoptimierung)
  • Errichtung, Umbau und Erweiterung eines Gebäudenetzes
  • Individueller Sanierungsfahrplan (iSFP-Bonus)
  • Fachplanung und Baubegleitung
  • Sanierungskonzept (Bundesförderung für Energieberatung für Wohngebäude)

Bauphysik

Die Bauphysik untersucht die physikalischen Eigenschaften eines Gebäudes z. B. bezüglich des Wärmeschutzes von Gebäuden.

Wir bieten bauphysikalische Beratung für folgende Bereiche:

Der winterliche Wärmeschutz von Gebäuden soll die Wärmeverluste reduzieren und Wärmebrücken vermeiden beziehungsweise minimieren. Während der Heizperiode soll an den Innenoberflächen der Außenbauteile von Gebäuden eine ausreichend hohe Oberflächentemperatur gewährleistet werden, um Oberflächenkondensation und Schimmelpilzbildung in Wohnräumen mit üblichem Raumklima auszuschließen. Wenn die Wandoberflächentemperatur unter die Taupunkttemperatur sinkt, beginnt die Oberflächenkondensation. Damit keine Schimmelpilzbildung möglich ist, soll gemäß der DIN 4108, die relative Luftfeuchte an der Bauteiloberfläche 85 % nicht übersteigen und der in der DIN 4108 definierte Mindestwärmeschutz eingehalten werden. Beim hygienischen Wärmeschutz wird eine Außenwandkonstruktion gewählt, bei der es keine Schimmelpilzbildung gibt. Dabei ist die Außenwandtemperatur an der Wandinnenfläche höher als 12,6 °C.
Der sommerliche Wärmeschutz soll die durch Sonneneinstrahlung verursachte Aufheizung von Räumen begrenzen, um ein behagliches Raumklima zu gewährleisten. Nach Möglichkeit soll auf den Einsatz von Klimaanlagen verzichtet werden.
Der Feuchte- und Nässeschutz soll ein Gebäude vor baulichen, energetischen und hygienischen Mängel bewahren, die durch Wasser verursacht werden.
Der Schallschutz eines Gebäudes soll eine Schallübertragung von einer Schallquelle zu einem Gebäudenutzer mindern oder vermeiden.
Die Belichtung von Gebäuden ist ein wichtiger Bestandteil hinsichtlich energieoptimierten Bauens, wobei die Energieeinsparung durch Tageslichtsysteme erfolgt. Bei der Beleuchtung soll der Energieverbrauch, der Wirkungsgrad, die Lebensdauer und die Lichtqualität optimiert werden.

Der Energiebedarf eines Gebäudes soll durch Energieeffizienz verringert werden. Eine optimale Energienutzung in einem Gebäude soll die thermische Behaglichkeit sowie minimale Umweltbelastung, wie z. B. durch die Reduktion von CO2-Emissionen, sicherstellen und den Energieverbrauch durch Energieeinsparung senken.

Nachweise

Folgende Nachweise können wir für Sie erbringen:

Öffentlich-rechtliche Nachweise sind gegenüber der öffentlich-rechtlichen Verwaltung (z. B. Bauaufsichtsbehörden) zu führen und enthalten eine Berechnung der energetischen Qualität der Gebäudehülle, sowie der Anlagentechnik für Heizung, Klima, Warmwasser und Beleuchtung.

Eine Wärmebrücke (z. B. eine Raumecke) ist ein Bereich in Bauteilen eines Gebäudes, der Wärme besser leitet und damit Wärme schneller nach außen transportiert als es durch die angrenzenden Bauteile passiert.

Bei Unterschreiten der Taupunkttemperatur kondensiert die in der Raumluft enthaltene Feuchtigkeit am Bauteil und die Schimmelbildung setzt ein.

Um diese und andere Bauschäden zu verhindern und Baukosten zu senken ist eine detaillierte Wärmebrücken­berechnung sinnvoll. Mit einem detaillierten Wärmebrückennachweis kann eine bessere BEG-Effizienzhaus-Stufe erreicht und Dämmdicken können reduziert werden.

Energieverbrauchsausweise geben den tatsächlichen Energieverbrauch in einem Gebäude wieder. Dabei werden die Verbrauchsdaten für Heizung und Warmwasserbereitung von drei aufeinanderfolgenden Jahren berücksichtigt. Zusätzlich wird bei NWG der Stromverbauch z. B. für die Beleuchtung benötigt.

Energieverbrauchsausweise geben den tatsächlichen Energieverbrauch in einem Gebäude wieder. Dabei werden die Verbrauchsdaten für Heizung und Warmwasserbereitung von drei aufeinanderfolgenden Jahren berücksichtigt. Zusätzlich wird bei Nichtwohngebäuden (NWG) der Stromverbauch z. B. für die Beleuchtung benötigt.

Eine thermische Gebäudesimulation kann erforderlich werden, wenn der vereinfachte sommerliche Wärmeschutznachweis nicht erfüllt wird.

Thermische Gebäudesimulationen berechnen über ein Jahr die thermischen Beeinflussungen auf ein Gebäude. Grundlage sind die dynamischen Energieflüsse, z. B. Klima, Transmissionswärme, Lüftungswärme, solare Gewinne, Gebäudeverschattung, Fensterlüftung, Fugen für Windströme sowie innere Wärmelasten aus Beleuchtung, Personen, Anlagen oder Prozessen. Die gesamte Gebäudekubatur aber auch Einzelzonen können durch eine entsprechend angepasste Gebäudetechnik bereits in frühen Planungsphasen energetisch optimiert werden.

Das Lüftungskonzept soll eine ausreichende Belüftung von Wohnungen oder Häusern sicherstellen. Es wird bei einem Neubau oder einer Sanierung erstellt und kann u. a. die benötigten technischen Maßnahmen zum Schutz vor Feuchte bestimmen.

Die Heizlast gibt die zum Aufrechterhalt einer bestimmten Raumtemperatur notwendige Wärmezufuhr wieder. Sie ist abhängig von der Lage des Gebäudes, der Bauweise der wärmeübertragenden Gebäudeumfassungsflächen und dem Bestimmungszweck der einzelnen Räume.
Das Luftdichtheitskonzept stellt den Verlauf der luftdichten Ebene sowie die Ausführungen von wesentlichen Bauteilanschlüssen und Gewerken dar.

Ausführungs­kontrolle

Folgende Ausführungskontrollen können wir Ihnen anbieten:

Durch den Blower-Door-Test (Differenzdruck-Messverfahren) wird die Luftdichtheit eines Gebäudes gemessen. Dabei können Lecks in der Gebäudehülle erkannt und die Luftwechselrate bestimmt werden.

Prüfung der Wärmedämmung und Luftdichtheit von Gebäuden, Wärmebrückenerkennung an Gebäuden sowie Feuchte-Detektion in Wänden und Dächern.

BEG-konforme Prüfung auf der Baustelle.

Prüfung von öffentlich-rechtlichen Nachweisen.

Jetzt Beratungs­termin mit cobinon vereinbaren

Als Energieeffizienz-Experten (EEE) gemäß dena sind wir der richtige Partner für Ihr Fördervorhaben. Die Erstberatung ist unverbindlich und kostenfrei.

cobinon
Energieberatung

Kiepenheuerallee 5
14469 Potsdam